Geschichte

Konik

Der Polnische Konik

gruppe

Koniks sind Nachfahren echter Wildpferde, der sogenannten Waldtarpane , die in den tiefen Wäldern Osteuropas lebten und deren letzten Exemplare um 18. Hundert eingefangen wurden.

Seit dem kann man Koniks nicht rein erhalten, sondern es musste immer wieder Hauspferdeblut eingekreuzt werden.

Was wir heute als Konik vor uns sehen, sind im Grunde Rückzüchtungen, die dem ursprünglichen Typ des Tarpans sehr Nahe kommt, aber eben nicht hundertprozentig.

Heute werden Koniks als ideale Freizeitpferde für Wanderreiten, Gespannfahrten und für die Reittherapie eingesetzt. Auch sehr erfolgreich werden sie in der Landschaftspflege eingesetzt, da sie extrem langlebig, fruchtbar und widerstandsfähig sind. Koniks können immer im Offenstall gehalten werden.

Aussehen

Das typische Aussehen der Wildpferde

  • Zebrastreifen an den Beinen
  • Dunklen Aalstrich über dem Rücken und das sogenannte Schulterkreuz
  • Der Rücken ist meist sehr gerade, mit wenig Wideris
  • Die Kruppe wirkt abschüssig, der Schweif tief angesetzt, sehr lang und üppig
  • Oft kurzer Hals
  • Ausdrucksstarker Kopf
  • Die Hufe klein, aber hart
  • Die Farbe reicht von alle Grauschattierungen über hell- bis dunkelmausgrau
  • => Rückzüchtung in Richtung eines Pferdes, das wieder so aussieht wie der ausgestorbene Tarpan